Nach seinem Studium in Tokyo und Würzburg wurde für den Organist Kensuke Ohira der Gewinn des Titels »Johann-Pachelbel- Preis im Orgel-Interpretationswettbewerb der ION – Musica Sacra 2016« zum Startpunkt einer internationalen Karriere. Er ist gern gesehener Gast bei Orgelreihen und Festivals, wie unter anderem den Internationalen Dresdner Orgelwochen in der Frauenkirche, dem Internationalen Orgelzyklus im Essener Dom und der Saison Musicale d'Orgue in der Cathédrale de Fréjus (Frankreich).
Seine erste musikalische Ausbildung erhielt Kensuke Ohira an der Tokyo University of Arts. Ab Herbst 2010 studierte er als Stipendiat des DAAD und des japanischen Kulturministeriums an der Musikhochschule Würzburg Kirchenmusik und Orgel und schloss sein Studium 2013 mit dem Meisterklassendiplom Orgel und 2015 mit dem Bachelor in Kirchenmusik ab. Zu seinen
künstlerisch prägenden Lehrern zählten Christoph Bossert, Masaaki Suzuki, Hiroko Asai und Rie Hiroe (Orgel), Jörg Straube (Chorleitung) und Alexander Schimpf (Klavier). Als Solist konzertierte Kensuke Ohira mit Orchestern wie dem Japan Philharmonic Orchestra (C. Saint-Saëns: Symphonie Nr. 3), der Geidai Philharmonia (T. Escaich: Concerto for Organ and Orchestra, Uraufführung in Japan), und als Mitglied des Ensembles »Muromachi« (Musikdirektor: Prof. Laurent Teycheney).
Als Dirigent gründete er den Bach-Kantaten-Club Würzburg, den er von 2010–2015 geleitet hat. 2015–2017 war er Assistent von KMD Kay Johannsen an der Stiftskirche Stuttgart. Nun studiert er an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Bernhard Haas in den Studiengängen Neue Musik und Kirchenmusik A.