Hansjörg Albrecht zählt zu den wenigen Künstlern, die international als Dirigent und Konzertorganist regelmäßig präsent sind. Seine Konzerttätigkeit führt ihn in Musikzentren wie London, Paris, Amsterdam, Wien, Berlin, Rom, Moskau, Tokio und New York und er arbeitet dabei mit renommierten Interpreten, Ensembles und Orchestern zusammen. Albrecht war 18 Jahre Künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chors & Bach-Orchesters und brachte mit einer umfangreichen Konzerttätigkeit das Ensemble zu neuem internationalem Ruhm. Darüber hinaus war er von 2021-2023 Principal Guest Conductor am Teatro Petruzzelli Bari. Ab der Saison 2023/24 ist er Künstlerischer Leiter der CPE-Bach-Akademie Hamburg sowie des gleichnamigen Chores und Festivals und arbeitet – u.a. in der Zusammenarbeit mit führenden europäischen Barockorchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln und dem Dresdner Festspielorchester - an der Etablierung Hamburgs als Internationale Bach-Stadt. Daneben verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Opernhaus San Carlo Neapel, dem Russischen Kammerorchester Moskau, der Staatskapelle Weimar sowie den Hamburger und Münchner Symphonikern. Albrecht dirigierte prestigeträchtige Mozart-Opernproduktionen u.a. am Teatro San Carlo Neapel und im neuen Opernhaus Dubai sowie Ballett-Projekte mit den Tanzkompanien von Marguerite Donlon und Boris Eifman. 2024 beendete Albrecht mit der Einspielung der frühen »Studiensinfonie« von Anton Bruckner in Paris seine weltweit erste Gesamtproduktion aller Bruckner-Sinfonien als Orgeltranskriptionen, welche er seit 2020 für das Label OehmsClassics an europäischen Originalschauplätzen wie St. Florian, Linz, Wien, München, Leipzig, Luzern, Zürich und London aufgenommen hat. Komplettiert wurde das Projekt durch die Einspielung der freien Orchesterwerke Bruckners als Transkriptionen sowie 11 Auftragskompositionen in Form von »Bruckner-Fenstern«, bei denen sich Johanna Doderer, Francoise Choveaux, Philipp Maintz, David Matthews, Andrea Lorenzo Scartazzini, Thomas Daniel Schlee und Enjott Schneider dem Symphoniker Bruckner aus verschiedenen Blickwinkeln näherten. Von der Klassikzeitschrift Crescendo (Jahresausgabe 2024) wurde Hansjörg Albrecht als einer der führenden Bruckner-Interpreten gekürt.
Hinweis:
Bitte nutzen Sie gerne auch die Möglichkeit, sich mit dem Jahresprogrammheft 2024 in die Konzerte einführen zu lassen. Professor Meinrad Walter hat jedem Konzertprogramm einen informativen und kurzweiligen Begleittext gewidmet, dazu finden Sie die Lebensläufe der Künstler und die Disposition der vier Münsterorgeln. Das Jahresprogram ist für 5 € an der Abendkasse und im Vorverkauf im c-punkt Münsterforum erhältlich.